coming up_
GOTTFRIED KROGLER
Augen weiden
Vernissage
6.Mai



Bajuwarisch Deftiges reiht sich an fein Ziseliertes, Gesellschaftskritik kommt in sanften bis kräftigen Tönen daher: Dem Enfant terrible der hochkarätigen Ölmalerei gelingt es stets zu begeistern und auch manchmal zu entgeistern.

 

Die Galerie Galliani ist stolz, seine neuen Arbeiten präsentieren zu dürfen. Er führt unsere Augen auf einen Spaziergang, oft berückend, teils beglückend, manchmal verstörend… Über allem jedoch steht seine Meisterschaft in der Malerei, die eine Freude für jeden Kenner ist.

 

Gottfried Krogler wurde 1953 in Isen geboren. Nach einem Studium der Kunstgeschichte und der Italienischen Philologie widmete er sich ganz der surrealistischen Ölmalerei. Seine Arbeiten waren bereits in zahlreichen Ausstellungen zu sehen. Krogler lebt mit seiner Ehefrau und zwei Katzen in München.

 

Der Künstler selbst zu seinen Bildern:

"Meinen Gemälden gebe ich keine Titel, weil ich den Betrachter nicht in eine bestimmte Richtung lenken will wie er das Bild zu „lesen“ oder zu „interpretieren“ hat. Vielmehr wünsche ich mir, dass man im Bild mit den Augen „spazieren“ geht. Meist bestehen die Werke aus Versatzstücken der Realität (die vielleicht nur eine Illusion ist), die jeder wiedererkennen kann, mit denen ich spiele, frei nach dem „surrealen“ Motto: man male exakt Dinge und Lebewesen, die es gibt oder nicht gibt, möglichst unpassend zusammen und stelle sie in eine Umgebung, wo sie nicht hingehören."

"Glück, Gewalt, Eros, Genuss und Tod sind die Eckpfeiler um die sich das Leben jedes Menschen dreht und die auch in den Bildern auszumachen sind. Aber da jede Biographie anders und einzigartig ist, liegt es im Betrachter, aufgrund seiner eigenen Lebenswirklichkeit die Bilder zu sehen, zu bewerten. Insofern git es kein „richtig“ oder „falsch“ wie man die Gemälde interpretiert, zumal durch die Art der Darstellung Begriffe wie „schön“ oder „hässlich“ ihre Relevanz verlieren. So soll ein Kunstwerk aus sich selber überzeugend sein, mit Worten ist dem Inhalt eines Bildes, meiner Meinung nach, nur bedingt beizukommen."